Warum wir es gebaut haben
Ein Standard-CRM kennt Kunden und Aufgaben. Es kennt nicht die Frage, die bei uns täglich zuerst kommt: Wie steht dieser Auftritt eigentlich da? Genau dort fängt unsere Arbeit an — und genau dort hörte jedes Werkzeug auf, das wir vorher im Einsatz hatten. Also führt dieses System den Auftritt eines Kunden als eigene Sache.
Ein Kunde entsteht aus einer Domain. Startseite und Impressum werden geholt, per KI ausgewertet und vorbefüllt; taucht dieselbe Firma ein zweites Mal auf, meldet das System die Dublette, statt still einen zweiten Datensatz anzulegen. Je Kunde hängen mehrere Auftritte daran — Hauptseite, Shop — jeder mit eigener Technik- und SEO-Einordnung.
Was der Kunde sieht, und was nicht
Zu jedem Projekt lässt sich ein Zugang einladen, mit Rechten, die einzeln gesetzt werden: kommentieren, Aufgaben anlegen, zuweisen. Was intern bleibt, bleibt intern — interne Aufgaben, Entwürfe, Kommentare und erfasste Zeiten kommen in keiner Antwort vor. Eine Ressource, die zu einem anderen Kunden gehört, antwortet mit 404 statt 403: eine 403 hätte bestätigt, dass es sie gibt.
KI, die vorschlägt — und nichts allein entscheidet
Aufgabenvorschläge, Firmenanalysen, Zusammenfassungen und die Rückblicke in den Monatsberichten entstehen im Hintergrund: Sie laufen als eigene Jobs, nicht im Klick des Nutzers. Dahinter steht eine KI, für die wir die nötigen Freigaben halten; welches Modell eine Organisation nutzt, ist eingestellt und austauschbar. Antwortet es einmal nicht, greift überall eine regelbasierte Fassung — keine Funktion des Systems hängt daran, dass ein Modell antwortet.
Geschrieben wird deshalb trotzdem nichts im Vorbeigehen: jeder Schreibzugriff läuft über eine Aktionen-Schicht mit Freigabe-Tabelle. Die Maschine schlägt vor, ein Mensch übernimmt. Das ist keine Bequemlichkeit, sondern die Bedingung dafür, dass man ein solches System überhaupt an echte Kundendaten lässt.